Vorbericht: VfL Oldenburg vor schwerem Auswärtsspiel in Lohne
Für den VfL Oldenburg steht am kommenden Sonntag, den 29.03.2026 um 15:00 Uhr in der Landesliga Weser-Ems ein anspruchsvolles Auswärtsspiel auf dem Programm. Die Mannschaft von Trainer Julian Kersting trifft auf BW Lohne II, die als Aufsteiger einen guten Saisonstart hingelegt haben.
„Lohne hat da weitergemacht, wo sie letzte Saison aufgehört haben“, so Kersting. „Sie holen viel aus ihrer zweiten Mannschaft heraus, agieren sehr kompakt als Team und verfügen über starke individuelle Spieler.“ Trotz personeller Schwierigkeiten – auch durch das Hochziehen einzelner Akteure in die Regionalliga – bleibt die Qualität beim Gegner hoch. „Das verdient großen Respekt.“
Bereits im Hinspiel zeigte sich die Stärke der Lohner. Der VfL war zwar über weite Strecken spielbestimmend, musste sich am Ende jedoch mit einem Unentschieden begnügen. „Wir waren optisch überlegen, haben aber Fehler gemacht, die sie eiskalt bestraft haben“, erinnert sich Kersting.
Für das anstehende Spiel fordert der VfL-Coach vor allem mehr Kontrolle im eigenen Spiel. „Wir müssen es schaffen, wieder mehr Ballbesitzphasen zu haben. In den letzten Wochen haben wir zu viele lange Bälle gespielt und waren im Spielaufbau nicht ruhig genug.“ Entscheidend wird sein, ins eigene Positionsspiel zu kommen.
Auch gegen den Ball sieht Kersting Verbesserungspotenzial: „Wir konnten zuletzt zu wenig Druck im Pressing entwickeln, vieles war zu zufällig. Wir wissen, dass wir das besser können – und genau das ist unser Anspruch.“
Trotz des jüngsten Erfolgs ist die Mannschaft selbstkritisch. „Wir haben zwar gewonnen, aber mit der Leistung waren wir nicht zufrieden. Der Frust darüber ist noch da.“
In Lohne erwartet den VfL ein intensives Spiel, in dem Geduld gefragt sein wird. „Ich gehe nicht davon aus, dass die Partie früh entschieden ist. Wir müssen ruhig bleiben, Lücken finden und unsere Chancen konsequent nutzen.“
Klar ist aber auch das Ziel: „Wir wollen die drei Punkte holen – für unser Selbstvertrauen und um wieder den Fußball zu zeigen, den wir spielen können.“
© Bild: Melina Hehemeyer

