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VFL OLDENBURG WILL GEGEN VECHTA ZURÜCK IN DIE SPUR

Am Sonntag (26.04., 15:00 Uhr) empfängt der VfL Oldenburg den SFN Vechta zum nächsten Heimspiel in der Landesliga Weser-Ems. Nach zuletzt zwei bitteren Niederlagen will das Team von Trainer Julian Kersting unbedingt wieder punkten und den Negativtrend stoppen.

Die Ausgangslage scheint auf den ersten Blick klar: Während der VfL mit 36 Punkten auf Tabellenplatz sieben steht, kämpft Vechta als Tabellen-15. um wichtige Zähler im Abstiegskampf. Doch genau darin sieht Kersting auch die Gefahr. „Mit Vechta erwarten wir einen sehr unangenehmen Gegner, der jederzeit durch seine individuelle Qualität und sein gutes Umschaltspiel wehtun kann.“

Vor allem im Zentrum bringt der Gegner viel Erfahrung mit. „Sie haben Spieler, die das Spiel an sich reißen und lenken können“, so Kersting. Zudem zeigte bereits das Hinspiel, wie schwierig die Aufgabe werden kann. Damals setzte sich der VfL knapp mit 1:0 durch – verpasste es aber, früh für klare Verhältnisse zu sorgen. „Wir sind gut ins Spiel gekommen, haben aber zu viele Chancen liegen lassen und es nicht geschafft, das Spiel in unsere Richtung zu lenken.“

Besonders die Phase nach einer Gelb-Roten Karte blieb in Erinnerung. „Da haben wir die Kontrolle verloren und gemerkt, wie unangenehm Vechta sein kann“, erinnert sich der VfL-Coach. Entsprechend gewarnt geht seine Mannschaft in die Partie.

Ein entscheidender Punkt wird sein, die eigenen Leistungen endlich wieder in Punkte umzumünzen. „Rückblickend auf die vergangenen beiden Spieltage ist es enorm wichtig, dass wir uns wieder für unseren Aufwand belohnen“, fordert Kersting. Zuletzt habe man sich trotz ordentlicher Auftritte nicht den verdienten Lohn geholt.

Klar ist: Der VfL will zurück in die Erfolgsspur – und dafür braucht es neben spielerischer Qualität vor allem Effizienz in den entscheidenden Momenten. „Wir müssen unsere Chancen nutzen und das Spiel so gestalten, wie wir es wollen“, so Kersting.

Gegen einen kampfstarken und gefährlichen Gegner aus Vechta wird das alles andere als ein Selbstläufer – aber genau die richtige Gelegenheit, um wieder ein Ausrufezeichen zu setzen.

© Foto: Finn Vogel

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